Infrastruktur & Orte

Kein Investitions-Stopp

Ötztal Tourismus adaptiert Projekte und Budgetposten an die aktuelle Situation

09.05.2020

Die Auswirkungen von Corona schlagen sich auch auf die Geschäftstätigkeit des Verbandes nieder. Dies tangiert verschiedene Bereiche wie Personal, Infrastrukturprojekte als auch Marketingaktivitäten. „Im Zuge des Shutdowns haben wir genau analysiert, welche unserer TVB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wir während der Krise beziehungsweise für einen erfolgreichen Restart einsetzen", erklärt Oliver Schwarz, Direktor von Ötztal Tourismus. Rund ein Drittel des Teams verrichtete systemrelevante Tätigkeiten. Die anderen bauten Zeitguthaben und Urlaube ab bzw. der Verband setzte auf die Möglichkeit der Kurzarbeit.

Trail Construction

Starker Impuls

An der Realisierung der neuen Zentrale von Ötztal Tourismus wird festgehalten. Geplant ist eine etappenweise Umsetzung. Bis Dezember 2020 soll der Rohbau stehen, der Innenausbau wird dann 2021 fortgesetzt. Warum das Millionen-Projekt angegangen wird, erläutert Schwarz mit nachvollziehbaren Argumenten: „Als Körperschaft öffentlichen Rechts möchten wir mit unserer Investitionstätigkeit ein Zeichen setzen und damit heimische Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft absichern. Die Finanzierung steht und zudem erleben wir gerade eine günstige Baukonjunktur mit Top-Angeboten.“

 

Ausgaben mit Augenmaß

Laufende Investitionen, wie etwa die Aufrechterhaltung und Pflege der Infrastruktur, werden fortgeführt: „Auch in den jetzigen Zeiten sehe ich es als unsere Aufgabe, gewisse, sinnvolle Projekte mit Augenmaß zu realisieren. Besonders hinsichtlich der Verantwortung, die heimische Wirtschaft zu fördern." Nach dem verordneten Stopp Mitte März wurden zudem alle Marketingmaßnahmen ausgesetzt. Mit dem durchdachten Plan entsprechende Mittel anzusparen, um beim Restart wieder schlagkräftig agieren zu können. „Dies erlaubt es uns, die relevanten Kommunikations-Kanäle agil zu bespielen und entsprechende Kampagnen durchzuführen", so Schwarz. Im ersten Schritt liegt der Fokus auf empathischen Botschaften, die zum Urlaub im Ötztal motivieren.

 

Eine Stimme

Die Entscheidung vor einigen Jahren, eines Krisen-Kommunikationskonzepts für Ötztal Tourismus, hat sich nun bewährt. „Jenen Teil der öffentlichen Wahrnehmung, den man selbst beeinflussen kann, sollte man im Griff haben. Ich sehe es als unsere Rolle, die Kommunikation zwischen Betrieben und Leistungsträgern zu übernehmen", betont Oliver Schwarz.

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