Vermieter Service

Covid 19, Winterkonzept Ötztal - Die Summe aller Teilbereiche

25.08.2020

In den vergangenen Tagen ist vermehrt der Wunsch nach einer „Covid-19 Ötztal Strategie“, bzw. einem „Ötztal Konzept“ für die kommende Wintersaison an uns herangetragen worden. Dieses Verlangen ist nachvollziehbar und legitim. Leider muss aber klar zum Ausdruck gebracht werden, dass es eine Strategie, welche Ötztal Tourismus entwickelt und vorgibt, nicht geben wird. Das Ötztal-Konzept, bzw. die Vorgehensweise des Ötztals im kommenden Winter besteht aus der Summe der einzelnen Konzepte der jeweiligen Leistungsträger entlang der Customer Journey.

Dazu zählen:

  • Die Anreise
  • Die (Ski)Busse/Die Beförderung in der Destination
  • Die jeweiligen Vermieter/Gastgeber
  • Die Bergbahnen
  • Die Skischulen
  • Die Freizeiteinrichtungen
  • Die Sportgeschäfte mit Verleih/Depots und Shopping
  • Die Gastronomie am Berg und im Tal
  • Der Aprés-Ski
  • Die Nachtgastronomie

Somit ist auch ersichtlich, dass Regelungen in einem Teilbereich zwar hilfreich sind, aber nicht die Lösung der vielen Anfragen von potenziellen Gästen darstellen. Ich kann aber versprechen, dass sich die einzelnen Vertreter der angeführten Leistungsbereiche, die für einen Gast vor Ort entscheidend sind, intensiv Gedanken machen. Ziel ist es, über die derzeit geltenden gesetzlichen Regelungen hinaus praktikable und angemessene Regelungen zu definieren. Diese sollen unseren Gästen maximale Sicherheit bieten.

Covid 19, Winterkonzept Ötztal

Die Aufgabe von Ötztal Tourismus besteht darin, diese Teilkonzepte der Leistungspartner in der Folge zu einem nach außen kommunizierbaren „Ganzen“ zusammenzufügen. Weiters kümmern wir uns um die Kommunikation und Koordination mit den Labors für die Massentestungen (Mitarbeiter, etc.). Auch die Einrichtung eines funktionierenden „Safe House“ werden wir mitverantworten und in weiterer Folge – unter der Führung und im Rahmen der Vorgaben von Bezirkshauptmannschaft und Gemeinden – den geordneten Rücktransport von infizierten Gästen.

In der derzeitigen Situation, in der wir unsere Gäste (noch) nicht vollumfänglich informieren können, bitten wir Euch folgende Sprachregelung zu verwenden:

 

Textbaustein für Gäste-Kommunikation

„Sie können davon ausgehen, dass im Ötztal alle gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen vollumfassend eingehalten werden. Jene, die bis dato gelten genauso wie jene, die bis zu Ihrem Reiseantritt von den staatlichen Behörden noch vorgegeben werden. Weiters sind wir gemeinsam mit den örtlichen touristischen Leistungsträgern bestrebt, über die gesetzlichen Maßnahmen hinausreichende Maßnahmen zu formulieren, die Ihre Sicherheit und Gesundheit im Rahmen Ihres Aufenthalts garantieren. Wir ersuchen Sie um Verständnis, dass die Definition der letztgültigen Regelungen noch ein wenig Zeit benötigt. Wir sind hier vor allem auch von behördlichen Regelungen und Vorgaben abhängig. Alle wichtigen Informationen entnehmen Sie bitte unseren Online-Kommunikationskanälen wie ….. Diese werden laufend aktualisiert.“


Am 31.08. gibt es z. B. ein Meeting mit den Après-Ski- und Nachtclub-Gastronomen. Wir hoffen, dass wir als Ergebnis proaktiv eine gemeinsame Vorgangsweise für die kommende Wintersaison definieren können. Dennoch wird aber auch hier die Gesundheitsbehörde das letzte Wort haben. Unabhängig davon: Es wird mit Regeln die „nur“ für das Après-Ski gelten, nicht getan sein. Die Vielzahl möglicher Kontaktpunkte sind aus der oben angeführten Liste ersichtlich. Es braucht für alle eine durchdachte Vorgangsweise, die im Einklang mit den gesetzlichen Regelungen steht (auf die wir zum aktuellen Zeitpunkt alle gemeinsam noch warten).
 

Oliver Schwarz:

"In diesem Sinne bitte ich euch noch um ein wenig Geduld und um Verständnis. Wir bemühen uns darum, Lösungen gemeinsam zu erarbeiten, in den Teilbereichen erarbeitete Lösungen aufzubereiten und in der Folge auch zu kommunizieren. Wir sind als Ötztal Tourismus aber nicht befugt und somit in der Lage, unabhängigen UnternehmerInnen Vorgaben und Richtlinien vorzugeben. Dies ist in erster Linie den Gesundheitsbehörden vorbehalten. Somit sind wir auch und vor allem von deren Vorgaben abhängig. Wir drängen bei den offiziellen Stellen auf eine rasche Bekanntgabe allfälliger Regelungen."

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