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Themen, Produkte, Events

Sölden stand wieder im Fokus der Skiwelt

Mit dem Weltcupauftakt 2020 untermauerten die Organisatoren ihre Kompetenz im Durchführen von sportlichen Großevents.

23.11.2020

Normalerweise befeuern bis zu 25.000 Fans am Rettenbachgletscher den Start der internationalen Skistars in die neue Saison. Coronabedingt versammelten sich 2020 nur 1.400 Menschen pro Renntag am Gletscher. Das erfolgreiche Ausrichten der ersten großen Wintersportveranstaltung erhielt dennoch die verdiente Aufmerksamkeit. 225 akkreditierte Medienvertreter aus aller Welt verfolgten die Wettbewerbe vor Ort, darunter TV-Sender wie ORF, ARD, ZDF oder die italienische RAI. Die Live-Übertragungen im ORF erreichten bis zu 562.000 Zuschauer, was einem Marktanteil von 45 % entspricht. Mit der Berichterstattung zur Geltung kam auch die Tatsache, welches Engagement die Organisatoren in die sichere Ausrichtung der Wettkämpfe gesteckt haben. Das detailliert aufbereitete Präventionskonzept bündelte die Maßnahmen der Veranstalter auf fast 90 Seiten.

 

Zufriedene Bilanz

„Das heurige Weltcup-Wochenende war schon sehr speziell. Dennoch waren wir alle froh, dass die Rennen aufgrund des umfangreichen Präventionskonzepts stattfinden konnten. Im Fernsehen scheint es uns gelungen zu sein, trotzt der schwierigen Rahmenbedingungen eine einladende Übertragung zu machen“, konstatierte ORF-Moderator Rainer Pariasek im Nachgang der Bewerbe. Er empfand eine ambivalente Stimmung, bedingt durch das Fehlen der begeisterten Fans, andererseits überwog die Freude, dass es den Organisatoren und dem ÖSV gelang, zwei derartig perfekte Bewerbe auf die Beine zu stellen. TV-Routinier Pariasek glaubt, dass für die Zuschauer vor den Bildschirmen die Abwesenheit der Fans nicht allzu dramatisch ins Gewicht fiel: „Im Vergleich zu Geisterspielen im Fußball dürfte es nicht so schlimm rübergekommen sein. Beim Skifahren gehen die Anfeuerungsrufe und der Jubel primär nach der Zieleinfahrt ab.“
 

Skiweltcup Sölden 2020

Fantastischer Job

Für die Ötztaler Lokalmatadorin Franziska Gritsch gestaltete sich der Auftakt ebenfalls ungewohnt. Dennoch stellt sie die guten Aspekte in den Vordergrund. „Sölden und Isi Grüner haben wieder einmal bewiesen, dass sie in der Lage sind, selbst unter schwersten Voraussetzungen die besten Rennbedingungen zu schaffen. Die Schutzmaßnahmen waren gut geplant und sind überall eingehalten worden. Aus Athletensicht ist den Veranstaltern ein großes Lob auszusprechen“, betont Gritsch.

 

Skistars mit Ötztaler Patronanz

Die idealen Trainingsmöglichkeiten am Rettenbachgletscher nutzte Thomas Dreßen, aktuelles Aushängeschild des Deutschen Skiverbandes und ebenfalls mit Sölden-Logo am Helm. Intensive Vorbereitungen bestritt das britische Slalom-Ass Dave Ryding, der weiterhin von Gurgl unterstützt wird.