Flexibilität als Vorteil

Roland Grüner

Digitalisierung

15.04.2020

In komplexen Zeiten passt das Digital-Team von Ötztal Tourismus seine Maßnahmen aktiv an. So werden Online-Kampagnen zielgerichtet in jenen Ländern ausgerollt, deren Bevölkerung die Möglichkeit für einen Urlaub im Ötztal hat.

Die strategische Entscheidung für eine eigene Digital-Abteilung macht sich in herausfordernden Situationen bezahlt. „Wir können unsere Kommunikation ganz flexibel auf die jeweiligen Entwicklungen anpassen“, erklärt Roland Grüner, Chief Digital Officer bei Ötztal Tourismus. Konkret bedeutet das, dass nicht per Gießkannenprinzip über mehrere Länder für die Region geworben wird, sondern individuell auf einzelnen Herkunftsmärkten. „Beispielsweise adaptieren wir eine vorbereitete Online-Kampagne für Österreich rasch für andere Länder. Auch was die Ausspielung in den verschiedenen Kanälen betrifft“, so der Digital-Experte.

Unterscheidbarer Auftritt

Wie lassen sich Gäste fürs Ötztal begeistern, wenn sämtliche österreichischen Regionen im Jahr 2020 mit Bergen und Biken werben? Hier verfolgen Grüner und sein Team einen anderen Ansatz. „Wir wollen uns mit unseren Aktionen in der Bild- und Textsprache herausstechen etwa durch Vergleichswelten. Wenn Fernreisen nicht möglich sind, dann ist der blaue Gebirgssee eine nahe Option“, erläutert Grüner. Statt den kompletten Fokus auf Sales zu legen, geht es in der ersten Phase der Online-Aktivitäten vor allem um Imagewerbung für die Destination Ötztal. Inhaltliche Themenbereiche für den Sommer 2020 sind Wandern, Radfahren und die Bike Republic Sölden. Dabei bedient sich das Digital-Team von Ötztal Tourismus einem umfassenden Inventar an Kanälen wie Google, Facebook, Instagram und auch Special-Interest-Seiten wie Bergfex. Hinzu kommt die Nutzung der eigenen Kunden-Daten von Ötztal Tourismus. Eine Mailing-Serie, in der Ötztaler portraitiert werden, erreicht bis zu 200.000 Empfänger auf der ganzen Welt. „Die Rückmeldung und das positive Feedback unserer Gäste war sensationell“, so der Leiter der Digital-Abteilung. Deshalb kommt dieses Kommunikationstool auch weiterhin gezielt zum Einsatz.

 

In Kontakt bleiben

Nach den behördlich verordneten Maßnahmen, welche das Ötztal zur Urlaubsdestination ohne Gäste vor Ort verwandelte, blieb zumindest der Austausch über die Online-Kanäle. „Die Beiträge unseres Social Media-Teams sind sehr gut angekommen, die Gäste haben viele Urlaubserinnerungen mit uns und anderen Menschen geteilt. Auf diese Art haben wir Flagge gezeigt und das Verbindende – trotz Abstand – in den Vordergrund gestellt“, betont Grüner.

 

Gut aufgestellt

Zu den Aufgaben von Grüners‘ Abteilung zählt auch das Thema Digitalisierung innerhalb der Organisation voranzutreiben. In Corona-Zeiten hat sich dies bewährt. Die schnelle Umstellung der führenden Mitarbeiter in eine Home-Office-Situation durch Ausstattung mit geeigneter Hard- und Software ist so gewährleistet worden. „Ob das Durchführen von Online-Kampagnen oder das Einführen von virtuellen Meetings im Unternehmen. Unser Team verfügt über das KnowHow, um viele Dinge schnell umzusetzen“, so der Leiter der Digital-Abteilung.

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