Infrastruktur & Orte

Einzug in den neuen Bauhof

Bauhof Sölden

Im November 2019 haben die Mitarbeiter des Bauhofs Sölden ihre neue Zentrale im Gewerbegebiet bezogen. Die Bündelung von Werkstatt, Lager und Büros in einem Gebäude erleichtert die Arbeitsweise.

09.05.2020

Mit einer Gesamtnutzfläche von 1.750 m2 stehen dem Team am neuen Standort großzügige Arbeitsbereiche zur Verfügung. Die Werkplätze der jeweiligen Abteilungen teilen sich auf insgesamt drei Stockwerke auf: Im Untergeschoss befinden sich Garagen sowie das Bauhof- und Werbemittellager. Das Erdgeschoss beinhaltet das Eventlager, die Technik und die Büroräume. Im Obergeschoss sind die Schlosserei, die Tischlerei sowie Umkleiden und ein Aufenthaltsraum angesiedelt. „Dass nun alle Bereiche unter einem Dach untergebracht sind, kommt uns sehr zugute. Die Abstimmung zwischen den Abteilungen wird vereinfacht, Wege können kurzgehalten werden“, beschreibt Lagerleiter Stefan Prantl die Vorteile

Bestens vorbereitet für die Sommersaison

Neben Stefan Prantl sind im Winter noch weitere zehn Mitarbeiter im Bauhof Sölden tätig, davon sind zwei für die BIKE REPUBLIC SÖLDEN im Einsatz. Zur Sommersaison kommen noch mindestens 20 Leute hinzu. In Spitzen- Stefan Prantl feiert sein 35-jähriges Dienstjubiläum im Bauhof Sölden. Mit Start in der Abteilung „Information & Reservation“ übernahm er das Meldewesen in Sölden und war von 2006 – 2014 Ortsstellenleiter. Stefan ist heute für die verschiedenen Leistungen in punkto Berg- und Wanderwegenetz tätig und kümmert sich um die Verwaltung des Bauhof-Lagers. Vielen Dank für deine Treue! Wie viele Meter an Wanderwegen der Sölder nach seinem Abschluss an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt gebaut, erweitert oder verbessert hat, kann man nach knapp fünf Jahrzehnten wohl kaum noch auflisten. 13 Jahre lang war Franz als Bauhof-Leiter in Sölden tätig. Die Sommer- und Winterwanderwege in einem unglaublich großen Gebiet in Schuss zu halten sowie nach Murenabgängen wieder neu zu gestalten, machte sich der Bergfreund zur Lebensaufgabe. Nach über einem Jahrzehnt bei Ötztal Tourismus stellt sich Maximilian Nösig einer neuen Herausforderung. Als Themenmanager war er für die beliebte Ötztal Card und für alle OUTDOOR Aktivitäten verantwortlich. Rund ums Thema Wandern hat er die Wasserläufer und den Ötztal Trek entwickelt. In enger Kooperation mit den österreichischen Wanderdörfern sind Niederthai und Gries mit dem Gütesiegel ausgezeichnet worden. Bei seinem Weg in die Selbstständigkeit wünschen wir Maximillian alles Gute. Seine bisherigen Agenden werden künftig von Nicole Klotz (Ötztal Card), Fabienne Frischmann (Wandern) und Leo Holzknecht (Klettern) übernommen. Update für Meldeclient Neuigkeiten aus unserem Team zeiten bietet die neue Zentrale also Platz für mehr als 30 Mitarbeiter. Der Umzug vom alten Bauhof ins Gewerbegebiet ist weitestgehend abgeschlossen. „Das letzte Material wurde bereits im Jänner überstellt. Das Ordnen, Beschriften und Einräumen des gesamten Equipments wird allerdings noch einige Wochen in Anspruch nehmen“, so Prantl.

 

Digitalisierung des Wandernetzes

Vor ca. zwei Jahren begannen die Arbeiten rund um die Digitalisierung der Wanderwege. Beim Erfassen alle Wegweiser sowie Ruhebänke entlang einer Gesamtstrecke von rund 1.600 Kilometer handelt es sich um einen laufenden Prozess. Die Bauhof-Mannschaft hat diese Aufgabe selbst in die Hand genommen und jede einzelne Beschilderung nummeriert, fotografiert und mit GPS-Koordinaten sowie einem Foto in die Datenbank eingepflegt. Das gesamte Ötztaler Wegenetz ist dank dieser aufwändigen Arbeit bereits fast vollständig digital abrufbar und kann auf diese Weise bestmöglich verwaltet werden.

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